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Investor Relations

Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht wurde basierend auf der Verordnung gegen übermässige Vergütung (VegüV) Art. 14 – Art 16 erstellt. Sie ersetzt die Angaben im Zusammenhang mit OR 663b bis in der statutarischen Jahresrechnung der Züblin Immobilien Holding AG. 

 

5.1 Entschädigung

5.1.1
Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrats

 

in CHFGrund-entschä-
digung
Tochter-
unter-
nehmen 1
Total
Geschäftsjahr 2015/2016    

Dr. Iosif Bakaleynik,
Präsident 2

100 00016 397116 397

Urs Ledermann,
Mitglied bis 30 Juni 2015

17 500017 500

Vladislav Osipov,
Mitglied 3

70 00013 11783 117

Iakov Tesis,
Mitglied 3

70 00010 93180 931

Dr. Markus Wesnitzer, Mitglied 4

70 00013 42183 421

Dr. Wolfgang Zürcher, Mitglied

70 000070 000

Total Verwaltungsrat

397 500 53 866 451 366
    
Geschäftsjahr 2014/2015    
Dr. Iosif Bakaleynik,
Präsident seit 22 Juli 2014 2
100 00026 494126 494

Urs Ledermann,
Mitglied seit 22 Juli 2014

70 000070 000

Vladislav Osipov,
Mitglied 2

70 00021 19591 195

Iakov Tesis,
Mitglied seit 22 Juli 2014 3

70 00016 48586 485

Dr. Markus Wesnitzer,
Mitglied 4

70 00014 71984 719

Dr. Wolfgang Zürcher,
Mitglied seit 22 Juli 2014

70 000070 000

Total Verwaltungsrat

450 000 78 893 528 893

1 Entschädigung auf der Ebene von Tochterunternehmen. Vorjahr angepasst auf Basis Geschäftsjahr.
2 Das Verwaltungsratsmitglied ist zusätzlich Mitglied des Verwaltungsrats der Züblin Immobilière France SA, Paris.
3 Das Verwaltungsratsmitglied war zusätzlich Mitglied des Verwaltungsrats der Züblin Immobilière France SA, Paris.
4 Das Verwaltungsratsmitglied ist zusätzlich Mitglied des Verwaltungsrats der ZIAG Immobilien AG, Düsseldorf.

 

5.1.2
Entschädigung der Geschäftsleitung

in CHFGrund-
entschä-digung
Aktien-basierte
Vergütung
BonusArbeit-geber-
beiträge Vorsorge 1
Total
Geschäftsjahr 2015/2016      
Dr. Iosif Bakaleynik, CEO625 0000150 000139 162914 162
Thomas Wapp,
CFO und COO
360 000050 00058 586468 586
Pierre Essig,
CEO Frankreich
bis 3 Juni 2015
45 095007 32852 423
Total
Geschäftsleitung
1 030 095  200 000205 0761 435 171  
      
Geschäftsjahr 2014/2015      
Dr. Iosif Bakaleynik, CEO seit 1 Oktober 2014250 000137 500043 766431 266
Thomas Wapp,
CFO und COO
360 0000041 481401 481
Pierre Essig,
CEO Frankreich
282 600028 26045 923356 783
Bruno Schefer,
CEO bis 31 Juli 2014
77 5000017 49994 999
Total
Geschäftsleitung
970 100 137 500 28 260 148 669 1 284 529

1  Beitrag der Unternehmung beinhaltet 2014/2015 nur die die rentenbildenden Beiträge und 2015/2016 sämtliche Arbeitgeber-Beiträge.

5.2 Ergänzende Angaben zum Vergütungsbericht

Die Aufwendungen im Zusammenhang mit den Sozialversicherungen im Umfang von CHF 18 534 werden den einzelnen Verwaltungsräten nicht zugewiesen, da diese in unserem Fall keine zusätzliche Vorsorgeleistung begründen. Kein nicht exekutives Mitglied des Verwaltungsrates ist der Pensionskasse der Gesellschaft angeschlossen. 

Sämtliche Mitglieder des Verwaltungsrates, wie auch der Geschäftsleitung, erhalten steuerlich akzeptierte Pauschalspesen. Daneben werden Auslagen im Zusammenhang mit den Verwaltungsratssitzungen vergütet. 

Die Gesellschaft hat keine ausstehenden Darlehen oder Kredite gegenüber aktuellen oder früheren Verwaltungsrats- oder Geschäftsleitungsmitgliedern. 

Sämtliche Aufwendungen werden entsprechend dem Accrualprinzip erfasst und sind in Übereinstimmung mit den Angaben in der statutarischen, wie auch der konsolidierten Jahresrechnung der Züblin Immobilien Holding AG.

5.3 Bericht der Revisionsstelle über die Prüfung des Vergütungsberichts

An die Generalversammlung der Züblin Immobilien Holding AG, Zürich

Zürich, 18. Mai 2016

Bericht der Revisionsstelle über die Prüfung des Vergütungsberichts
Wir haben den Vergütungsbericht vom 18. Mai 2016 der Züblin Immobilien Holding AG (Seiten 43 bis 44) für das am 31. März 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Verantwortung des Verwaltungsrates
Der Verwaltungsrat ist für die Erstellung und sachgerechte Gesamtdarstellung des Vergütungsberichts in Übereinstimmung mit dem Gesetz und der Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV) verantwortlich. Zudem obliegt ihm die Verantwortung für die Ausgestaltung der Vergütungsgrundsätze und die Festlegung der einzelnen Vergütungen.

Verantwortung des Prüfers
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil zum beigefügten Vergütungsbericht abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Schweizer Prüfungsstandards durchgeführt. Nach diesen Standards haben wir die beruflichen Verhaltensanforderungen einzuhalten und die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Vergütungsbericht dem Gesetz und den Art. 14–16 der VegüV entspricht.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Vergütungsbericht enthaltenen Angaben zu den Vergütungen, Darlehen und Krediten gemäss Art. 14–16 VegüV zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst die Beurteilung der Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Vergütungsbericht ein. Diese Prüfung umfasst auch die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bewertungsmethoden von Vergütungselementen sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Vergütungsberichts.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Prüfungsurteil
Nach unserer Beurteilung entspricht der Vergütungsbericht der Züblin Immobilien Holding AG für das am 31. März 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr dem Gesetz und den Art. 14–16 der VegüV.

Ernst & Young AG

Christian Krämer
Zugelassener Revisionsexperte
(Leitender Revisor)

Daniel Lanfranconi
Zugelassener Revisionsexperte

5.3 Erläuterungen zum Vergütungsbericht

5.3.1
Einleitung

EinleitungGestützt auf den revidierten, an der letztjährigen Generalversammlung angenommenen Statuten wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr partielle Anpassungen des Vergütungsmodells für den Verwaltungsrat sowie der Geschäftsleitung getätigt. Die Anpassungen zielten darauf ab, die langfristige Wertenentwicklung des Unternehmens sowie die Abstimmung auf die Shareholderinteressen zu stärken. Das Vergütungsmodell balanciert in der überarbeiteten Form nun kurzfristige stärker mit langfristigen Leistungsaspekten, ohne dass sich dabei zu erwartende Gesamtvergütung einzelner Leistungsträger erhöht.

5.3.2 Grundsätze der Vergütung

Die Grundsätze für das Vergütungssystem für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Züblin Immobilien Holding AG ist in den Statuten dargelegt und zeichnet sich durch folgende Merkmale aus (vgl. Artikel 20 ff. der Statuten):

  • Die Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung werden vom Verwaltungsrat auf Antrag des Vergütungsausschusses festgelegt.
  • Die Vergütungspolitik soll die Unabhängigkeit des Verwaltungsrats bei der Ausübung seiner Kontrollfunktion gewährleisten und basiert schwergewichtig auf einer festen Barvergütung sowie einer zusätzlichen variablen Vergütungskomponente, die in gesperrten Aktien ausgegeben wird.
  • Im Hinblick auf die Geschäftsleitung soll die Vergütungspolitik gewährleisten, dass talentierte Führungskräfte rekrutiert, an das Unternehmen gebunden und motiviert werden. Die Mitglieder der Geschäftsleitung erhalten eine feste Vergütung in bar, eine Vergütungskomponente, die in gesperrten Aktien ausgegeben wird und eine variable, erfolgsabhängige Vergütung, welche in bar und/oder Aktien ausgerichtet werden kann.
  • Die Generalversammlung stimmt verbindlich und prospektiv über die maximale Gesamtbeträge der Vergütung an den Verwaltungsrat (jeweils für die Periode bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung) und die Geschäftsleitung (jeweils für das nächste Geschäftsjahr) ab. 
  • Des Weiteren enthalten die Statuten einen definierten maximalen Zusatzbetrag für die Vergütungen von Mitgliedern der Geschäftsleitung, die nach der Vergütungsabstimmung ernannt werden, sowie Einzelheiten über das Vorgehen bei einer Ablehnung der Vergütungen durch die Generalversammlung.

5.4 Festsetzung der Vergütung

5.4.1
Vergütungs-ausschuss

Der Vergütungsausschuss (Nomination & Compensation Committee, kurz NCC) setzt sich gemäss Artikel 18 der Statuten aus mindestens zwei Mitgliedern des Verwaltungsrats zusammen. Diese werden jährlich durch die Generalversammlung für ein Jahr gewählt, jeweils bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung. Der Ausschuss unterstützt den Verwaltungsrat bei der Festlegung der Vergütungspolitik. Zudem formuliert der Vergütungsausschuss Empfehlungen für die Höhe der Vergütungen an den Verwaltungsrat, an den CEO sowie an die übrigen Mitglieder der Geschäftsleitung und erstellt entsprechende Anträge für die Generalversammlung.

Im Geschäftsjahr 2015/2016 nahmen die Ausschussmitglieder an allen Sitzungen teil. Der CEO und der CFO/COO nahmen an den Sitzungen in beratender Funktion teil. Die Geschäftsleitung verliess die Sitzung bei der Besprechung der eigenen Vergütung. Der Ausschussvorsitzende erstattet dem Verwaltungsrat nach jeder Sitzung Bericht zu den Aktivitäten des Gremiums. Die Protokolle der Ausschusssitzungen stehen allen Mitgliedern des Verwaltungsrats zur Verfügung.

Für Details zu den einzelnen Mitgliedern des Vergütungsausschusses und den weiteren Aufgaben siehe auch Corporate Governance Report.

5.4.2 Verfahren zur Festlegung der Vergütung

Die Zusammensetzung und die Höhe der Vergütungen des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung werden periodisch überprüft und orientieren sich am Branchen- und Arbeitsmarktumfeld, in denen Züblin Immobilien Talente sucht und anstellt. Als vergleichbare Unternehmen gelten Unternehmen ähnlicher Grösse in Bezug auf Marktkapitalisierung, Umsatz, Anzahl Mitarbeitende und geografische Reichweite, die in vergleichbaren Geschäftsfeldern tätig sind und ihren Hauptsitz in der Schweiz haben.

Ferner fliessen die effektive wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens sowie die individuelle Erfüllung der Funktionsanforderungen sowie der Leistungsvorgaben in die Entscheidung des Vergütungsausschusses über die Höhe der Vergütung des CEO und der übrigen Mitglieder der Geschäftsleitung ein.

5.5 Struktur der Vergütung

5.5.1
Vergütung des Verwaltungsrats

Systematik
Die Vergütung für die Mitglieder des Verwaltungsrates setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen, bei denen der fest vereinbarte Baranteil überwiegt:

  Instrument Zweck Einfluss-faktoren Leistungs- ziele Betrag
Grund-
honorar
Barver-gütungEntschädig-ung der
Verwaltungs-ratstätigkeit
Position, markt-
übliche Vergütung
-

Präsident CHF 70 000
Mitglied CHF 49 000

Aktien-beteiligung
(Restricted Share Units, RSUs)

RSUs mit bis zu 3-jähriger Sperrfrist mit sequentieller Aktien-übertragung mit Leverage-FaktorAktien-basierte Vergütung (langfristig) im Einklang mit Aktionärs-
interessen
Aktien-
kursent-wicklung im Vergleich mit Peergruppe über eine mehr- jährige Leisung-
speriode

Steigerung des Aktien-kurses, Über-

treffung der Peergruppe

42% des Grund-honorars

Grundhonorar 
Jedes Mitglied des Verwaltungsrates erhält ein im Voraus festgelegtes fixes, und für alle Mitglieder des Verwaltungsrats, mit Ausnahme des Präsidenten, gleich hohes Grundhonorar pro Amtsperiode. Die Tätigkeiten in den Ausschüssen werden nicht separat entschädigt. Das jährliche Grundhonorar wird in bar ausbezahlt. Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verwaltungsrat während der Amtsperiode wird die feste Vergütung pro rata bis zum Ende des Monats berechnet, in dem das Ausscheiden erfolgt. Eine Auszahlung der auf dieser Basis ermittelten Vergütung erfolgt quartalsweise nach Genehmigung des Gesamtbetrags durch die Generalversammlung. Die jährliche feste Vergütung des Verwaltungsratspräsidenten sowie der anderen Mitglieder des Verwaltungsrats ist unabhängig von der Anzahl der Verwaltungsratssitzungen. Daneben erhalten die Mitglieder des Verwaltungsrates die steuerlich akzeptierten Pauschalspesen im Umfang von CHF 5'000 und eine Vergütung der Auslagen im Zusammenhang mit den Verwaltungsratssitzungen. Es werden für die Tätigkeiten im Verwaltungsrat der Züblin Immobilien Holding AG keine Sitzungsgelder ausbezahlt. Kein nicht-exekutives Mitglied des Verwaltungsrats wird unter einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge versichert.

Die Tätigkeiten der Mitglieder in den Verwaltungsräten der Tochtergesellschaften werden in bar als feste Vergütung bezahlt. Je nach Gesellschaft wird zwischen einem jährlichen festen Betrag oder einer Sitzungspauschale unterschieden.

Aktienbeteiligung (Restricted Share Units, RSUs) 
In Einklang mit den Statuten wird ein Teil der Vergütung der Verwaltungsratsmitglieder in Form einer variablen, aktienbasierten Vergütungskomponente zugeteilt. Diese wird ab der Amtsperiode 2016/2017 vom NCC auf 42% des Grundhonorars festgelegt. Im Umfang des ermittelten nominellen Betrags in Schweizer Franken kann dem Mitglied des Verwaltungsrats eine entsprechende Anzahl RSUs zugeteilt werden. Der für die Umrechnung relevante Wert des RSU berechnet sich anhand des Schlusskurses der Aktien der Züblin am letzten Handelstag des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Übertragung der entsprechenden Anzahl RSUs erfolgt sequentiell nach Ablauf einer Sperrfrist von bis zu drei Jahren. Nach Ablauf jedes Jahres erfolgt die Eigentumsübertragung eines Drittels der RSUs in Aktien (wobei 1 RSU = 1 Aktie). 

Zum Zeitpunkt der Aktienübertragung erfolgt eine Beurteilung der relativen Aktienkursentwicklung der Züblin Immobilien Holding AG gegenüber einer festgelegten Peergruppe direkter Mitbewerber. Übertrifft die prozentuale Aktienkursentwicklung der Züblin den Vergleichsmarkt im Jahresvergleich um mehr als einen festgelegten Wert (Überleistung), erhöht sich die Anzahl übertragener Aktien. Bei Ausscheiden eines Mitglieds auf dem Verwaltungsrat verfällt ein allfälliger Anspruch auf die verbleibenden gesperrten RSUs.
In der Übergangsphase bis zur vollständigen Auszahlung der RSU werden etwaige nachteile zum bisherigen Vergütungssystem in bar ausgeglichen.

5.5.2 Vergütung im Berichtsjahr

Die Vergütung der Verwaltungsratsmitglieder für das Berichtsjahr ist im Vergütungsbericht zusammengestellt.

5.5.3 Vergütung der Geschäftsleitung

Systematik 
Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsleitung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

 InstrumentZweckEinfluss-faktorenLeistungs- 
ziele
Zielwert (in % des Jahres-grund-gehalts)
Jahres-grundgehaltMonatliche BarvergütungGewinnung und Anbindung von MitarbeitendenPosition, marktübliche Vergütung, Qualifikation und Kompetenz der PersonErfüllung der Funktion100%
Kurzfristige variable Vergütung (Bonus)Leistungsbonus in bar und in AktienLeistungs-abhängige Vergütung (kurzfristig)Erreichung Leistungsziele über eine einjährige Leistungs-periodeReturn on Equitymaximal 25%
Individuelle Zielemaximal 25%
Aktien-beteiligungAktien mit 3 jähriger SperrfristAktienbasierte Vergütung (langfristig) im Einklang mit Aktionärs-interessenAktienkurs über eine mehrjährige Leistungs-periodeSteigerung des Aktienkursesmaximal 25%
Vorsorge,NebenleistungVorsorge und Versicherungen, 
Nebenleistungen
Absicherung gegen Risiken, Gewinnung und Anbindung von MitarbeitendenMarktübliche Praxis, 
marktübliche Praxis und Position
  

Jahresgrundgehalt 
Die Mitglieder der Geschäftsleitung erhalten eine vom Nominations- und Vergütungssauschuss jährlich für die Periode des Geschäftsjahres (1. April – 31. März des Folgejahrs) festgelegte und von der Generalversammlung genehmigte feste Vergütung, die in bar ausbezahlt wird. Diese wird individuell und unter Berücksichtigung der oben erwähnten Kriterien festgesetzt und trägt der Funktion und Verantwortung des einzelnen Geschäftsleitungsmitglieds Rechnung

Kurzfristige variable Vergütung (Bonus) 
Die kurzfristige variable Komponente (Bonus) setzt sich für die Geschäftsleitungsmitglieder aus zwei Teilen, einerseits dem “Operating Performance Bonus” und andererseits dem “Return on Equity Bonus”, zusammen und kann 50% des jeweiligen Jahresgrundgehalts nicht übersteigen.

Der Operating Performance Bonus kann maximal 25% des Jahresgrundgehalts betragen und hängt von der erreichten individuellen Leistung ab. Die individuelle Leistung wird im Rahmen des jährlichen “Management by Objectives”-Prozess (MbO) bewertet. Hierbei werden zu Jahresbeginn individuelle Zielvorgaben durch den Verwaltungsrat gesetzt resp. genehmigt und zum Jahresende der effektiven Leistung gegenübergestellt. Je nach Zielerreichungsgrad der Zielvorgaben und unter Berücksichtigung der Gewichtungen bemisst sich der Operating Performance Bonus entsprechend.

Der Operating Performance Bonus wird nicht ausbezahlt, wenn die Gesellschaft einen Gesamtverlust erleidet.

Der Return on Equity Bonus (RoE-Bonus) kann maximal 25% des Jahresgrundgehalts betragen und hängt vom erreichten Geschäftsergebnis ab. Diese wird anhand der erreichten Eigenkapitalrendite (Return on Equity) der Gruppe unter Berücksichtigung von Bewertungsveränderungen und Gewinnen/Verlusten aus Immobilienverkäufen festgelegt.

Der Verwaltungsrat definiert hierzu eine Leistungsmatrix mit einer unteren und einer oberen RoE-Leistungsschwelle. Die untere Leistungsschwelle entspricht dem budgetierten RoE für das Geschäftsjahr. Wird die untere festgelegte RoE-Leistungsschwelle nicht erreicht, reduziert sich der RoE-Bonus auf null. Ab der Erreichung der unteren Leistungsschwelle wird bei ansteigendem Geschäftsergebnis ein grösser werdender Anteil des RoE-Bonus ausbezahlt. Bei Erreichung oder Übertreffung der oberen RoE-Leistungsschwelle erhöht sich der RoE-Bonus auf den maximalen Betrag von 25% des Jahresgrundgehalts. Die Leistungsmatrix wird periodisch durch den Verwaltungsrat überprüft und angepasst.

Die kumulierte kurzfristige variable Komponente wird als nomineller Betrag in Schweizer Franken berrechnet. Die Auszahlung erfolgt zu Dreiviertel in bar und zu einem Viertel in Aktien der Züblin Immobilien Holding AG, wobei sich der Zuteilungswert der Aktien anhand des Schlusskurses am letzten Handelstag des abgelaufenen Geschäftsjahres errechnet.

Aktienbeteiligung 
Die Geschäftsleitungsmitglieder können eine aktienbasierte Vergütungskomponente erhalten. Zweck der aktienbasierten Vergütung ist es, die Interessen der Geschäftsleitung auf die Interessen der Aktionäre auszurichten. Analog zur Aktienbeteiligung der Verwaltungsratsmitglieder kann das NCC die Vergütungskomponente für Geschäftsleitungsmitglieder auf maximal 25% des Jahresgrundgehalts festlegen. Im Umfang des ermittelten nominellen Betrags in Schweizer Franken wird dem Mitglied der Geschäftsleitung eine entsprechende Anzahl Aktien zugeteilt. Der Zuteilungswert der Aktien errechnet sich anhand des Schlusskurses am letzten Handelstag des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Eigentumsübertragung der entsprechenden Anzahl Aktien erfolgt nach Ablauf von drei Jahren. Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus der Geschäftsleitung sowie bei Neueintretenden wird ein allfälliger Anspruch in einer Einzelfallbetrachtung durch das NCC festgelegt. Es besteht dabei höchstens ein entsprechender pro rata Anspruch gemäss des gearbeiteten Anteils des Geschäftsjahres.

Vorsorge und Nebenleistungen

Nebenleistungen sind in erster Linie Sozial- und Vorsorgepläne, die einen angemessenen Rentenbeitrag sowie eine angemessene Absicherung bei Risiken im Todes- oder Invaliditätsfall gewähren. Die Planleistungen gehen für die Geschäftsleitungsmitglieder mit einem Schweizer Arbeitsvertrag über die gesetzlichen Vorgaben des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) hinaus und decken sich mit der üblichen Marktpraxis.

Die Mitglieder der Geschäftsleitung erhalten keine speziellen Nebenleistungen. Sie haben Anspruch auf eine Pauschalentschädigung für Geschäftsspesen gemäss dem von den zuständigen kantonalen Steuerbehörden genehmigten Spesenreglement.

Vergütung im Berichtsjahr
Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsleitung für das Berichtsjahr ist im Vergütungsbericht zusammengestellt (Seite 44). 

Kündigungsfristen und Abgangsentschädigungen der Geschäftsleitung
Die Arbeitsverträge der Mitglieder der Geschäftsleitung sind mit folgenden Kündigungsfristen abgeschlossen: 

Dr. Iosif Bakaleynik (CEO): Die Kündigungsfrist beträgt sechs Monate. Der Arbeitsvertrag sieht keine weiteren Entschädigungen vor.

Thomas Wapp (CFO und COO): Die Kündigungsfrist beträgt sechs Monate. Der Arbeitsvertrag sieht keine weiteren Entschädigungen vor.

5.8 Anträge an die Generalversammlung 2016 

Am 1. Januar 2014 ist die Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV) in Kraft getreten. Neben dem Vergütungs- wurde auch der Genehmigungsmechanismus entsprechend angepasst und ist in den Statuten der Züblin Immobilien Holding AG geregelt. 

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung jährlich die Genehmigung eines maximalen Gesamtbetrags der Vergütungen für den Verwaltungsrat prospektiv bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung und für die Geschäftsleitung prospektiv für das kommende Geschäftsjahr. Wird der vorgeschlagene maximale Gesamtbetrag von der Generalversammlung nicht genehmigt, so kann der Verwaltungsrat der gleichen Generalversammlung jederzeit neue Anträge zur Genehmigung des entsprechenden Gesamtbetrags stellen oder eine neue Generalversammlung einberufen. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung 2016 folgende vergütungsspezifische Anträge unterbreiten:

Konsultativabstimmung über den Vergütungsbericht
Der Verwaltungsrat hat beschlossen, der Generalversammlung 2016 den Vergütungsbericht 2015/2016 (Seiten 43 bis 44) zur Annahme in einer Konsulativabstimmung zu unterbreiten. Für Einzelheiten wird auf die Einladung zur Generalversammlung vom 21. Juni 2016 verwiesen.

Genehmigung des maximalen Gesamtbetrags der Vergütungen des Verwaltungsrats bis zur ordentlichen Generalversammlung 2017
In Übereinstimmung mit den Statuten beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung 2016 die Genehmigung eines maximalen Gesamtbetrags der Vergütungen des Verwaltungsrats für die kommende Amtsperiode von der ordentlichen Generalversammlung 2016 bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung 2017.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, einen maximalen Gesamtbetrag zu genehmigen. Es sind keine Zahlungen an Verwaltungsratsmitglieder in ihrer Tätigkeit im Verwaltungsrat in eine Vorsorgeeinrichtung vorgesehen. Der Verwaltungsrat beantragt daher der Generalversammlung, für die kommende Amtsperiode einen maximalen Gesamtbetrag für die Vergütungen des Verwaltungsrates von CHF 550 000 zu genehmigen. Der maximale Gesamtbetrag errechnet sich aufgrund der Summe der festen Honorare der sechs zur Wiederwahl vorgeschlagenen Verwaltungsratsmitglieder, der Entschädigung auf Ebene der Tochterunternehmen sowie der Aktienbeteiligung.

Genehmigung des maximalen Gesamtbetrags der Vergütungen der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2017/2018
In Übereinstimmung mit den Statuten beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung 2016 die Genehmigung eines maximalen Gesamtbetrags der Vergütungen der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2017/2018 (vom 1. April 2017 – 31. März 2018).

Der maximale Gesamtbetrag beträgt CHF 1 800 000 und ist die Summe der in den Arbeitsverträgen der Mitglieder der Geschäftsleitung festgelegten individuellen Höchstbeträge der pro Geschäftsjahr maximal zu zahlenden Vergütung.

Die effektiven Vergütungen 2017/2018 werden aufgrund der Arbeitsverträge und der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017/2018 festgestellt. Sie werden im Vergütungsbericht 2017/2018 detailliert dargestellt, zu dem die Generalversammlung 2018 im Rahmen einer Konsultativabstimmung Stellung nehmen kann.

Genehmigung der Anpassung der Statuten betreffend der Vergütung des Verwaltungsrats
Im Zusammenhang mit der Einführung einer aktienbasierten langfristigen Vergütung im Einklang mit Aktionärsinteressen, beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung 2016 die Genehmigung der Anpassung der Statuten, wobei diese Statutenänderungen ab dem Zeitpunkt der Genehmigung in Kraft treten sollen.